Knochenaufbau

Ist für ein Implantat zu wenig Knochen vorhanden, bauen wir ihn gezielt wieder auf.

Nach dem Verlust eines Zahns bildet sich der Kieferknochen oft schon innerhalb weniger Monate mässig bis stark zurück. Soll die Lücke mit einem oder mehreren Implantaten geschlossen werden, ist das ohne Knochenaufbau häufig nicht möglich.

Bei kleineren bis mittleren Defiziten bauen wir den Knochen im selben Eingriff auf, in dem wir die Implantate setzen. Wir verwenden dafür Knochenersatzmaterial, das innerhalb von drei bis zehn Monaten von Ihrem eigenen Knochen durchwachsen wird. Dadurch müssen wir keinen Eigenknochen an einer anderen Stelle im Mund entnehmen, und es entsteht kein zweites Wundgebiet.

Bei grösseren Defiziten kann es nötig sein, Eigenknochen aus dem Unter- oder Oberkiefer zu verpflanzen. In sehr seltenen Fällen muss der Knochen ausserhalb des Mundes entnommen werden, meist am Beckenkamm. Das ist nur im Spital unter Narkose möglich. Erfolgt der Knochenaufbau als separater Eingriff, können die Implantate erst rund 6 bis 10 Monate später gesetzt werden.

  • Knochenabbau nach Zahnverlust ist häufig
  • Kleine bis mittlere Defizite: im selben Eingriff mit der Implantation, mit Knochenersatzmaterial
  • Grössere Defizite: Eigenknochen aus Unter- oder Oberkiefer
  • Sehr selten: Entnahme am Beckenkamm, nur im Spital unter Narkose
  • Als separater Eingriff: Implantate erst nach rund 6 bis 10 Monaten